Ein Funktionstest sollte mehr festhalten als einen kurzen Signalton. ZählerNest führt deshalb durch fünf konkrete Prüfpunkte: Signalton, sichtbarer Zustand, freie Abdeckung, Status-LED und feste Montage. Erst wenn jeder Punkt beantwortet ist, entsteht ein vollständiges Ergebnis.
Wie wird der Rauchmelder-Funktionstest vorbereitet?
Ordne zuerst den richtigen Rauchmelder über Raum, Gerätename und bei Bedarf Modell oder Kennzeichnung zu. Prüfe anschließend in der Herstelleranleitung, welche Testmethode für dieses Gerät vorgesehen ist. ZählerNest nennt als geführte Anweisung das Drücken der Testtaste sowie die Kontrolle von Signalton, LED und Montage.
Welche fünf Punkte prüft ZählerNest?
Der Funktionstest enthält genau fünf Ja-Nein-Fragen. Sie verbinden die vorgesehene Auslösung mit einer kurzen Sicht- und Befestigungskontrolle.
- Signalton: Die vorgesehene Testmethode löst den Signalton korrekt aus.
- Beschädigung: Am Gehäuse ist keine sichtbare Beschädigung erkennbar.
- Abdeckung: Der Rauchmelder ist nicht verdeckt, überstrichen oder zugestellt.
- Status-LED: Die optische Anzeige arbeitet entsprechend der Anleitung.
- Montage: Das Gerät sitzt fest an seinem vorgesehenen Platz.
Reinigung, Raucheinlass, Batteriewarnung und Lebensdauer gehören nicht zu diesem kurzen Fünf-Punkte-Test. Dafür gibt es die umfangreichere Rauchmelder-Jahresprüfung und den eigenen Ratgeber zum Reinigen des Rauchmelders.
Wann ist der Funktionstest bestanden?
Alle fünf Antworten müssen vorliegen. Sind sie vollständig mit Ja bestätigt, bewertet ZählerNest den Funktionstest als bestanden. Jede Nein-Antwort betrifft bei dieser Prüfart einen kritischen Punkt und führt deshalb zu „Nicht bestanden“. Ein unvollständiger Fragebogen hat noch kein fertiges Ergebnis.
- Bestanden
- Alle fünf Prüfpunkte wurden ausdrücklich mit Ja bestätigt.
- Unvollständig
- Mindestens eine Antwort fehlt; die Prüfung ist noch nicht bewertbar.
- Nicht bestanden
- Mindestens ein Prüfpunkt wurde mit Nein beantwortet.
- Nein-Antwort und beobachtetes Verhalten konkret notieren.
- Defekt oder lockere Montage nicht durch einen neuen Termin als erledigt behandeln.
- Weiteres Vorgehen nach Herstellerangabe und Zuständigkeit klären.
- Nach einer zulässigen Maßnahme einen vollständigen neuen Test dokumentieren.
Wann ist der nächste Funktionstest fällig?
ZählerNest verwendet standardmäßig ein monatliches Intervall. Pro Rauchmelder kann es zwischen einem und zwölf Monaten eingestellt werden. Für den nächsten Termin zählt die jüngste nicht fehlgeschlagene Prüfung, die den Funktionstest abdeckt. Deshalb können auch eine Reinigung oder Jahresprüfung den Ausgangspunkt aktualisieren. Gibt es noch keinen passenden Eintrag, rechnet die App ab dem Installationsdatum.
Monatlicher Funktionstest
1 bis 12 Monate pro Rauchmelder
„Bald fällig“ ab 7 Tagen vor dem Termin
Wie Fälligkeit und Status zusammenwirken, erklären die Ratgeber zu Wartung und Erinnerungen sowie zum Rauchmelder-Status.
Welche Angaben dokumentiert ZählerNest?
Nach dem Test speichert ZählerNest das Gerät, die Prüfart, das Datum, alle Einzelantworten, das berechnete Ergebnis, den Namen der prüfenden Person und optionale Notizen. Foto und Unterschrift können ergänzt werden. So bleibt ein auffälliger Test vom späteren Folgetest klar unterscheidbar.
- Vor dem Speichern Gerät, Raum und Datum kontrollieren.
- Nur tatsächlich durchgeführte und beobachtete Punkte bestätigen.
- Auffälligkeit und weitere Maßnahme in den Notizen trennen.
- Bei Bedarf ein gerätebezogenes Prüfprotokoll als PDF ausgeben.
Funktionstest mit ZählerNest festhalten
ZählerNest wird als native App für iPhone und iPad entwickelt. Die App verbindet eindeutig erfasste Rauchmelder, fünf geführte Prüfpunkte, nachvollziehbare Ergebnisse, individuelle Intervalle und optionale Nachweise. ZählerNest ist noch nicht öffentlich downloadbar.
Fünf Punkte prüfen. Ergebnis festhalten. Termin im Blick behalten.
Frag die Release-Informationen an und erfahre, sobald ZählerNest öffentlich verfügbar ist.