3MF- und G-Code-Dateien enthalten oft mehr als nur den Druckpfad. Je nach Slicer und Export können Projektname, Druckzeit, Materialmenge, Druckplatten, Filament-Slots und Profile mitgeliefert werden. Ein kontrollierter Import liest diese Angaben aus, zeigt sie vorab und übernimmt nur die Daten, die wirklich zum Projekt passen.
Was wird aus 3MF und G-Code importiert?
G-Code enthält die Maschinenanweisungen eines bereits geslicten Druckjobs. Viele Slicer ergänzen Kommentarzeilen mit Druckzeit, Filamentverbrauch, Schichthöhe, Temperaturen oder Profilnamen. Eine 3MF-Datei kann zusätzlich mehrere Platten, Objektnamen, Einstellungen und eingebettete Vorschaubilder zusammenhalten. Welche Angaben tatsächlich vorhanden sind, hängt vom erzeugenden Programm und dessen Export ab.
Druckjob und auslesbare Slicer-Kommentare für einen konkreten Lauf
Container mit Projekt-, Platten- und Vorschaudaten, sofern enthalten
Erkannte Werte kontrollieren, bevor Projektdaten ergänzt werden
Welche Metadaten sollten vorab geprüft werden?
Beginne mit Dateiname, Projektname und Slicer. Vergleiche danach geschätzte Druckzeit und Gewicht mit der Slicer-Vorschau. Auch Schichthöhe, Layerzahl, maximale Bauhöhe, Druckermodell, Düse und Temperaturen können Hinweise auf eine falsche oder veraltete Datei geben. Fehlende Werte sind nicht automatisch ein Fehler: Sie wurden möglicherweise einfach nicht in die Datei geschrieben.
- Datei, Projekt und Slicer eindeutig identifizieren.
- Druckzeit und Materialgewicht mit dem geplanten Druck vergleichen.
- Druckerprofil, Düse, Schichthöhe und Temperaturen kontrollieren.
- Hinweise und nicht lesbare Inhalte vor der Übernahme beachten.
Wie werden mehrere Druckplatten behandelt?
Ein 3MF-Projekt kann mehrere Druckplatten enthalten. Jede Platte sollte mit ihrem Index, Namen, den erkannten Objekten, ihrer Druckzeit und dem Materialgewicht separat sichtbar bleiben. Eingebettete Vorschaubilder helfen bei der Zuordnung, ersetzen aber nicht die Prüfung im Slicer. Werden neue Platten ergänzt, dürfen bereits gepflegte Projektdaten nicht stillschweigend überschrieben werden.
Wie werden Filament-Slots richtig zugeordnet?
Mehrfarbige Druckdateien können mehrere Filament-Slots mit Material, Farbe, Gewicht und technischen Profilwerten enthalten. Beim Import sollte jeder Slot bewusst einem vorhandenen Lagerfilament zugeordnet, als neues Filament angelegt oder unverknüpft nur für die Kalkulation verwendet werden. Kalibrierte Lagerwerte sollten nicht allein wegen abweichender Dateimetadaten überschrieben werden.
Wie Rollen, Restmengen und Materialdaten dauerhaft zusammenbleiben, erklärt der Ratgeber zum Verwalten von Filament.
Was macht einen sicheren Import aus?
Ein sicherer Ablauf trennt Erkennen und Speichern. Zuerst wird die Datei validiert und als Vorschau zusammengefasst. Danach entscheidest du, ob leere Projektdaten, Filamentzuordnungen, Druckplatten und Vorschaubilder übernommen werden. Identische Dateien sollten erkannt und bestehende Werte nicht ungefragt ersetzt werden.
- Nur unterstützte und lesbare Dateien auswählen.
- Erkannte Daten in einer Importvorschau kontrollieren.
- Übernahmebereiche einzeln aktivieren oder abwählen.
- Duplikate und widersprüchliche Werte vor dem Speichern klären.
- Die Originaldatei weiterhin eindeutig dem Druckprojekt zuordnen.
Für die langfristige Ablage hilft der Leitfaden zum Organisieren von STL-, 3MF- und G-Code-Dateien. Die Verbindung zum realen Druck beschreibt der Ratgeber zum Dokumentieren von 3D-Druck-Projekten.
Druckdateien mit Extruno importieren
Extruno wird als native Werkstatt-App für iPhone und iPad entwickelt. Die App liest lokale 3MF-, G-Code- und GCO-Dateien aus und zeigt vor der Übernahme erkannte Projekt-, Druck-, Platten- und Filamentdaten. Leere Projektfelder, Filamentzuordnungen, neue Platten und eingebettete Vorschaubilder lassen sich getrennt übernehmen. Vorhandene Werte werden dabei nicht automatisch überschrieben. Dateien können außerdem über die Share-Erweiterung für die Bibliothek bereitgestellt werden. Extruno ist aktuell noch nicht öffentlich downloadbar.
Aus der Druckdatei wird ein geprüftes Projekt.
Frag die Release-Informationen an und erfahre, sobald Extruno öffentlich verfügbar ist.