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EXTRUNO RATGEBER

3D-Drucker verwalten

Veröffentlicht am 13. September 2026 · etwa 7 Minuten

Wer mehrere 3D-Drucker oder über längere Zeit dasselbe Gerät nutzt, braucht mehr als eine Modellbezeichnung. Ein gepflegtes Druckerprofil verbindet Stammdaten, laufende Kosten, Betriebsstunden, Wartung und Notizen. Dadurch lässt sich später nachvollziehen, welches Gerät einen Druck ausgeführt hat und welche Ausgangswerte dabei galten.

Welche Angaben gehören in ein Druckerprofil?

Beginne mit einem eindeutigen Namen, der das Gerät in deiner Werkstatt zweifelsfrei erkennbar macht. Bei mehreren baugleichen Druckern hilft eine Ergänzung wie Standort, Nummer oder Farbe. Ein eigenes Foto und kurze Notizen machen das Profil schneller erfassbar, ohne wichtige Besonderheiten in losen Zetteln zu verlieren.

  • Eindeutigen Druckernamen vergeben.
  • Ein aktuelles Foto des konkreten Geräts hinterlegen.
  • Kaufpreis und vorhandene Betriebsstunden erfassen.
  • Strompreis je Kilowattstunde aktuell halten.
  • Umbauten, Besonderheiten oder Einschränkungen notieren.

Warum Kaufpreis und Strompreis getrennt gehören

Der Kaufpreis beschreibt die Anschaffung des Druckers, der Strompreis dagegen einen laufenden Verbrauchswert. Beide Zahlen erfüllen in einer Kalkulation unterschiedliche Aufgaben und sollten deshalb nicht zu einem pauschalen Maschinenpreis vermischt werden. Ändert sich der Stromtarif, muss der neue Wert bewusst für kommende Projekte gepflegt werden; ältere Kalkulationen sollten ihren damaligen Preisstand behalten.

Kaufpreis
Ausgangswert für die Maschinenabschreibung
Strompreis
Arbeitspreis je kWh für neue Projektkalkulationen
Betriebsstunden
Nutzungsstand des konkreten Druckers
Projektwert
Gespeicherter Stand für einen nachvollziehbaren Druck

Betriebsstunden regelmäßig fortführen

Betriebsstunden helfen, Nutzung und Wartungsbedarf einzuordnen. Der Zähler sollte nach einer einheitlichen Methode gepflegt werden. Wenn der Drucker selbst eine Laufzeit anzeigt, ist diese Anzeige die naheliegende Quelle. Fehlt sie, sollte die verwendete Schätzung klar dokumentiert werden, statt eine scheinbar exakte Zahl zu erfinden.

Druckerprofil und Wartungsstatus verbinden

Wartungsaufgaben gehören zum jeweiligen Gerät. Ein Druckerprofil sollte deshalb zeigen, welche Aufgaben aktiv sind und ob bereits etwas fällig ist. Termine, Betriebsstunden und der tatsächliche Zustand können unterschiedliche Hinweise liefern. Herstellerangaben und das konkrete Druckbild bleiben dabei maßgeblich; allgemeine Startwerte ersetzen keine modellspezifische Anleitung.

  1. Aufgabe festlegen: Klar beschreiben, welches Bauteil geprüft oder gepflegt wird.
  2. Intervall wählen: Kalender, Betriebsstunden oder Zustandsprüfung passend einsetzen.
  3. Erledigung sichern: Datum, Stundenstand und Ergebnis nachvollziehbar festhalten.
  4. Status prüfen: Aktive und fällige Aufgaben direkt am Druckerprofil kontrollieren.

Eine ausführliche Routine bietet der Ratgeber zum Warten von 3D-Druckern. Nach Änderungen an Düse oder Mechanik hilft außerdem die Anleitung zum systematischen Kalibrieren.

Warum der Drucker mit dem Projekt verknüpft wird

Die Auswahl des Druckerprofils überträgt nicht nur einen Namen. Für neue Projektkalkulationen können gespeicherte Werte wie Kaufpreis, Betriebsstunden und Strompreis als Ausgangspunkt dienen. Im Projekt bleibt anschließend der tatsächlich verwendete Stand erhalten. So verändern spätere Profilkorrekturen nicht rückwirkend die Dokumentation eines abgeschlossenen Drucks.

Wie Drucker, Filament, Dateien und Ergebnis gemeinsam dokumentiert werden, zeigt der Leitfaden zum Dokumentieren von 3D-Druck-Projekten. Die verwendeten Kostenbestandteile erklärt der Ratgeber zu 3D-Druck-Kosten.

3D-Drucker mit Extruno verwalten

Extruno wird als native App für iPhone und iPad entwickelt. Für jeden Drucker lassen sich ein eigenes Profil mit Name, Foto, Kaufpreis, Betriebsstunden, Strompreis und Notizen sowie zugehörige Wartungsaufgaben pflegen. Stromverträge können ebenfalls am konkreten Drucker hinterlegt werden. Die Profile werden mit Druckprojekten und deren Kalkulationen verbunden. Extruno ist aktuell noch nicht öffentlich downloadbar.

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