Eine 3D-Druck-Rechnung sollte genau den Auftrag widerspiegeln, der ausgeführt wurde. Modell oder Leistung, Stückzahl, Einzelpreis, Zusatzkosten und Steuerdarstellung müssen zusammenpassen. Eine klare Verbindung zum Angebot und Produktionsstand verhindert, dass Werte beim Rechnungsstellen erneut geschätzt oder falsch übertragen werden.
Was muss vor der Rechnung abgeglichen werden?
Vergleiche die fertige Leistung mit Angebot, Bestellung und tatsächlicher Übergabe. Wurden Stückzahl, Material, Ausführung oder Versand geändert, gehört der ausgeführte Stand in die Rechnung. Kundenreferenz und Auftragsnummer helfen dabei, das Dokument auf beiden Seiten eindeutig zuzuordnen.
- Kunden- und Kontaktdaten mit dem Auftrag vergleichen.
- Gelieferte Menge und ausgeführte Leistung bestätigen.
- Vereinbarten Einzelpreis und Zusatzkosten übernehmen.
- Rechnungsdatum und eindeutige Rechnungsnummer vergeben.
- Abweichungen vom Angebot sichtbar dokumentieren.
Wie werden Rechnungspositionen nachvollziehbar?
Die Leistungsbeschreibung sollte konkret genug sein, um den Druckauftrag wiederzuerkennen. Menge und Einzelpreis ergeben den Positionsbetrag; Verpackung, Versand oder andere Zusatzkosten werden getrennt ausgewiesen. Dadurch bleibt der Rechnungsbetrag auch später rechnerisch prüfbar.
- Beschreibung
- Freigegebenes 3D-Druck-Bauteil
- Position
- Menge × Einzelpreis
- Zusatzkosten
- Verpackung, Versand oder vereinbarte Zusatzleistung
- Rechnungsbetrag
- Positionen + Zusatzkosten
Wie wird Umsatzsteuer richtig eingeordnet?
Ob und wie Umsatzsteuer auszuweisen ist, hängt von der steuerlichen Situation des Rechnungsstellers und dem konkreten Vorgang ab. Ein hinterlegter Prozentsatz darf deshalb nicht ungeprüft übernommen werden. Bei einem Bruttobetrag müssen Nettobetrag und enthaltener Steueranteil rechnerisch zum Gesamtbetrag passen.
Welche Rechnungsangaben müssen geprüft werden?
Ein PDF mit Positionen und Summen ist noch keine automatisch vollständige Geschäftsrechnung. Anbieter-, Empfänger-, Steuer-, Zahlungs- und Aufbewahrungsangaben müssen für den konkreten Vorgang korrekt sein. Auch Rechnungsnummer, Rechnungsdatum und die Beschreibung der Leistung sollten vor dem Versand noch einmal kontrolliert werden.
Rechnungsnummer, Kunde, Auftrag und Referenz
Beschreibung, Menge, Preis und Zusatzkosten
Steuerangaben, Zahlungsbedingungen und Rechnungsbetrag
Warum gehört der Zahlungsstatus zum Vorgang?
Die Rechnung selbst und ihr Zahlungsstatus sind zwei unterschiedliche Informationen. Markiere einen Verkauf erst als bezahlt, wenn der Eingang tatsächlich geprüft wurde. So bleiben offene und abgeschlossene Vorgänge unterscheidbar, ohne die ursprüngliche Rechnung zu verändern.
Der vorherige Schritt wird im Ratgeber zum Erstellen eines 3D-Druck-Angebots erklärt. Den vollständigen Ablauf von Anfrage bis Zahlung beschreibt der Leitfaden zum Verwalten von 3D-Druck-Aufträgen.
3D-Druck-Rechnungen mit Extruno vorbereiten
Extruno wird als Werkstatt-App für iPhone und iPad entwickelt. Zu einem Verkauf lassen sich Rechnungsnummer, Verkaufsdatum, Kunde, Kontakt, Auftragsnummer, Menge, Einzelpreis, Stückkosten, Zusatzkosten, Umsatzsteuersatz, Zahlungsstatus und Notiz erfassen. Extruno berechnet Gesamtpreis sowie Gewinn aus dem gespeicherten Verkaufsstand und erzeugt das Rechnungs-PDF lokal. Erforderliche Anbieter-, Steuer-, Zahlungs- und Aufbewahrungsangaben müssen vor der geschäftlichen Verwendung geprüft und ergänzt werden. Extruno ist aktuell noch nicht öffentlich downloadbar.
Auftrag, Rechnung und Zahlung bleiben zusammen.
Frag die Release-Informationen an und erfahre, sobald Extruno öffentlich verfügbar ist.